Stell dir vor, du tauchst ab in die tiefblaue Weite des Ozeans. Vor dir gleitet ein Buckelwal vorbei – 15 Meter lang, majestätisch, fast schwerelos. Sein Gesang hallt durch das Wasser wie eine uralte Melodie. Und dann siehst du es: Zwischen den Wellen treiben Plastiktüten, Flaschendeckel und Fischernetze. Genau das ist die Realität, die unser 11-köpfiges Team in Medewi, Bali, jeden Tag erlebt – nur eben am Strand statt unter Wasser. 🐋
Wale und Plastik – ein Problem, das größer ist als du denkst
Bildnachweis: Foto von @mai.roper
Wale gehören zu den faszinierendsten Lebewesen unseres Planeten. Blauwale sind die größten Tiere, die jemals auf der Erde gelebt haben. Buckelwale legen jedes Jahr bis zu 25.000 Kilometer zurück – eine der längsten Wanderungen im Tierreich. Und Pottwale tauchen über 2.000 Meter tief, um in der Dunkelheit nach Nahrung zu suchen.
Doch genau diese Giganten sind einer unsichtbaren Bedrohung ausgesetzt: Plastikverschmutzung. Laut dem UN-Umweltprogramm UNEP landen jedes Jahr etwa 11 Millionen Tonnen Plastik im Ozean. Wale, die beim Fressen riesige Mengen Wasser filtern, nehmen dabei zwangsläufig Plastik auf – von großen Tüten bis hin zu winzigem Mikroplastik.
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Im Jahr 2019 wurde ein junger Cuvier-Schnabelwal an der Küste der Philippinen angespült – mit 40 Kilogramm Plastik im Magen. 40 Kilogramm. Das ist mehr, als die meisten von uns in einem ganzen Jahr an Plastikmüll produzieren. Und das ist kein Einzelfall.
Plastik im Magen von Walen führt zu einem falschen Sättigungsgefühl. Die Tiere verhungern buchstäblich mit vollem Bauch. Mikroplastik gelangt zusätzlich in Organe und Blutbahnen und transportiert Schadstoffe wie Weichmacher und Schwermetalle. Besonders tragisch: Walmütter geben diese Giftstoffe über die Muttermilch an ihre Kälber weiter.
Unser Gründer Dominik Karl – ehemaliger Ingenieur bei Airbus – hat seinen sicheren Job gekündigt, weil ihn genau solche Geschichten nicht mehr losgelassen haben. Als er auf seinen ersten Asien-Reisen den Plastikmüll an den Stränden sah, wusste er: Reden reicht nicht. In Medewi, Bali, traf er einen Einheimischen, der selbst begonnen hatte, Plastik zu sammeln. Daraus entstand Oceanmata. 🌊
Warum sind Wale so wichtig für den Ozean?
Wale sind nicht einfach nur faszinierende Tiere – sie sind Klimaschützer. Wenn ein Wal stirbt und auf den Meeresboden sinkt, speichert sein Körper durchschnittlich 33 Tonnen CO₂. Das ist so viel, wie etwa 1.000 Bäume in einem Jahr aufnehmen. Forschende sprechen vom "Whale Fall" – einem natürlichen Kohlenstoffspeicher, der Jahrhunderte überdauert.
Dazu kommt: Walkot düngt die Oberfläche des Ozeans mit Eisen und Stickstoff. Das lässt Phytoplankton wachsen – winzige Algen, die für mehr als 50% des weltweiten Sauerstoffs verantwortlich sind. Weniger Wale bedeutet also weniger Plankton, weniger Sauerstoff und mehr CO₂ in der Atmosphäre.
Eine Kundin hat uns kürzlich geschrieben: "Ich kann nicht mit so vielen Dingen umgehen, die meine Hilfe benötigen. Wenn man bei euch was kauft, dann ist es so einfach. Es kostet zwar etwas mehr, aber ich hab ein ganz anderes Gefühl, wenn es kommt." Genau das treibt uns an. 💙
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Wir bei Oceanmata glauben daran, Plastik nicht als Müll zu sehen, sondern als wertvollen Rohstoff. Unser Team von 11 Mitarbeitenden in Medewi, Bali, sammelt jeden einzelnen Tag Plastik an Stränden und in Küstengemeinden. Aber wir gehen noch weiter:
Unsere Flussbarrieren fangen Plastik ab, bevor es überhaupt ins Meer gelangt – präventiv statt nur aufräumen. Wir stellen kostenlose Mülleimer für Einheimische bereit und recyceln das gesammelte Plastik vor Ort mit Precious Plastic Maschinen. Aus dem Material entstehen neue Produkte – wie unsere handgefertigten Ocean-Plastic-Armbänder und Meerestier-Patenschaften, bei denen jedes Stück 1 kg Plastik aus dem Ozean sammelt.
5% unseres Umsatzes – das sind rund 20% vom Gewinn – fließen direkt zurück in die Cleanup-Arbeit. Keine Investoren, kein Greenwashing. Alles selbst aufgebaut, aus Überzeugung.
5 Dinge, die du jetzt für Wale tun kannst
1. Einwegplastik reduzieren: Jede Plastiktüte weniger ist eine Chance mehr für die Meere. Starte mit einer wiederverwendbaren Trinkflasche und einem Stoffbeutel.
2. Bewusst einkaufen: Produkte aus recyceltem Ocean Plastic unterstützen die Kreislaufwirtschaft. Unsere biologisch abbaubaren Handyhüllen sind ein einfacher erster Schritt – und sammeln gleichzeitig 1 kg Plastik aus dem Ozean.
3. Aufklären und teilen: Erzähle deinen Freund:innen, warum Wale für unser Klima so wichtig sind. Wissen ist der erste Schritt zur Veränderung.
4. Strand-Cleanups unterstützen: Ob selbst organisiert oder bei lokalen Initiativen – jedes gesammelte Stück Plastik zählt.
5. Whale-Watching statt Whale-Ignoring: Nachhaltige Whale-Watching-Touren sensibilisieren für den Schutz der Tiere und finanzieren Forschungsprojekte.
Eine Handyhülle wird die Welt nicht retten – aber...
...tausende Menschen, die gemeinsam kleine Schritte unternehmen, können es. Das ist die Oceanmata-Philosophie. Und genau deshalb sind wir jeden Tag da draußen – in Medewi, an den Stränden, an den Flüssen. Damit Wale wieder durch saubere Meere gleiten können. 🐢🌊
Du willst Teil der Bewegung werden? Schau dir unsere Bestseller an – jedes Produkt sammelt 1 kg Ocean Plastic. Oder verschenke eine Meerestier-Patenschaft an jemanden, der dir am Herzen liegt.
Häufige Fragen zu Walen und Plastik
Wie viel Plastik nehmen Wale auf?
Bartenwale wie Blauwale filtern täglich bis zu 10 Millionen Liter Wasser. Forschende schätzen, dass sie dabei bis zu 10 Millionen Mikroplastikpartikel pro Tag aufnehmen können.
Welche Walarten sind besonders betroffen?
Besonders gefährdet sind Bartenwale (Blauwal, Buckelwal, Finnwal), die große Wassermengen filtern, sowie Schnabelwale, die in der Tiefsee jagen und dort auf Plastik treffen.
Was passiert mit dem Plastik, das Oceanmata sammelt?
Es wird vor Ort auf Bali sortiert, geschreddert und mit Precious Plastic Maschinen recycelt. Aus dem Material entstehen neue Produkte wie Armbänder und Platten. Nicht-recycelbare Typen werden in der Klungkung-Anlage energetisch verwertet.
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